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Auf neuen Wegen Spiritualität und Sexualität – ein Dreamteam

Spiritualität ist für viele immer noch mit Vorurteilen behaftet, vor allem, wenn es um das Thema Sex geht. Wer es aber zulässt, sich näher auf das Thema spiritueller Sex einzulassen, der wird schnell feststellen, dass es hierbei um viel mehr geht und der Höhepunkt nicht das Wichtigste ist. Dieser Artikel gibt Einblicke in fünf verschiedene Arten des spirituellen Sex und öffnet damit neue Türen zu besonders lustvollen und abwechslungsreichen Erlebnissen.

Selbst wer nicht an die Liebesgötter glaubt, kann in spirituellen Sexualpraktiken eine völlig neue Form des Liebeslebens erfahren. Für Tantriker handelt es sich nicht nur um den reinen sexuellen Akt, sondern eher um eine sexuelle Mission. Die taoistische Sexuallehre geht von einer Transformierung der spirituellen Energie in Sexualkraft aus. Diese Rituale gehen mehrere hundert Jahre zurück, als Naturvölker spirituelle Praktiken als Bewusstseinserweiterung durchgeführt haben. Seit einigen Jahren finden diese Praktiken wieder eine Renaissance und wahre Kenner schwören auf die Verbindung von Spiritualität und  Sexualität. Dieser Artikel beschreibt nun fünf spirituelle Arten von Sex und schafft Raum für ein neues sexuelles Bewusstsein – vorausgesetzt, man möchte sich darauf einlassen.

Wie Spiritualität das Sexleben beeinflussen kann

Die Sexualkraft ist die stärkste Kraft in unserem Körper. Um diese Kraft besser kennen zu lernen und auszuleben gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum Beispiel:

Orgasmic Meditation

„Die Erleuchtung steckt in der Klitoris“ – das ist zumindest die Aussage, die Orgasmic Meditation, kurz OM, vermitteln soll. Mittlerweile werden schon Workshops in großen Städten zu OM angeboten. Bei Orgasmic Meditation handelt es sich um eine ganz besondere Art der Meditation. Der Weg zur sexuellen Energie – den wir laut Gründer alle besitzen – soll beschritten werden. Es soll sowohl für Singles als auch für Paare gut sein und die Konzentration einzig und allein auf die weibliche Klitoris lenken, die dabei 15 Minuten massiert wird. Der Orgasmus ist hier nicht das Ziel, viel mehr die besondere Konzentration und die Verbindung die geschaffen wird. Auch wenn der männliche Part dabei keine explizite Penetration erhält, so ist die Stimulierung der Frau doch erregend genug.

Karezza

Bei dieser Liebestechnik rückt ebenfalls der Orgasmus in den Hintergrund. Paare, die sich für Karezza entscheiden verzichten sogar gezielt auf den Orgasmus. Dadurch wird die Aufmerksamkeit gezielt auf den reinen Akt gelenkt, der nicht unter dem Druck steht, ein Ziel zu erreichen. Somit soll gewährleistet werden, dass der Sex mehr genossen werden kann. Streicheln, sich tief in die Augen schauen und auf das pochende Herz des jeweils anderen hören, gehört ebenfalls zu dieser Technik, die Spiritualität und Sex vereint. Der Akt an sich ist erlaubt, aber ohne Bewegung. Die weibliche Beckenbodenmuskulatur kann den Penis sanft umschlingen und mit Anspannung leicht massieren. Die Frau bleibt somit bewegungslos und der Penis wird leicht stimuliert. Auf den Samenerguss wird verzichtet. Diese Technik stammt aus dem 19. Jahrhundert und wird heute besonders gern von Eheberatern und Sexualtherapeuten empfohlen, gerade weil hier eine neue Art der Intimität entsteht.

Neotantra

Diese moderne Form des Tantra (aus dem Buddhismus und Hinduismus) hat sich aus den alten tantrischen Schriften Schritt für Schritt entwickelt. Der Philosophieprofessor Bhagwan Shree Rajneesh, auch bekannt unter dem Namen Osho, verbreitete die moderne Form des Tantra in den 70er Jahren im Westen. Neben der reinen Spiritualität (Tantra) darf bei Neo-Tantra auch die Sexualität mit in die Körpermassage integriert werden. Durch Meditation kann hierbei die Beckenregion energetisch angeregt werden und der Mensch gelangt dadurch auf eine höhere Bewusstseinsebene. Diese sexuelle Methode lässt sich alleine, zu zweit oder sogar in der Gruppe praktizieren. Dabei werden bewusst immer wechselnde Partner angestrebt. Die Idee dahinter ist, dass guter Sex von den technischen Fähigkeiten des jeweiligen Partners und der sexuellen Energie abhängt. Auch hier steht der Höhepunkt nicht im Fokus.

Sexuelles Kung-Fu

Auch bekannt als taoistische Liebes-Übung. Die Daoisten kamen ihrer Zeit zur Erkenntnis, dass sexuelle Erregung für den Körper wie ein Jungbrunnen wirkt, weshalb sexuelles Kung-Fu bei der Langlebigkeit und Befriedigung eine große Rolle spielt. Hierbei dreht es sich beim Mann um die Trennung von Orgasmus und Ejakulation. Ein Samenerguss führt meist zum kompletten Energieentzug und baldigen Einschlafen nach dem Akt. Darum gibt es im sexuellen Kung-Fu Übungen zur Zurückhaltung des Orgasmus. Dann kann nach reichlicher Übung auch ein Ganzkörper-Orgasmus stattfinden. Ausgangspunkt ist der Beckenboden, den man auch im Büro oder während des Abwaschs trainieren kann. Auch für Frauen gibt es Übungen um den Körper neu zu spüren und schnell zu neuer sexueller Energie zu finden.

Sexualmagie

Dieser Begriff wird verwendet, wenn während des sexuellen Aktes ein tranceähnlicher Zustand gewonnen wird. Hierbei handelt es sich wohl um die außergewöhnlichste Variante unserer ausgewählten Beispiele. Es ist ein Teil der magischen Disziplinen und sollte unter Anleitung praktiziert werden. Auch erfordert es gewisse Vorübungen wie körperliche Fitness, geistige Konzentrationsübungen und die Öffnung der Chakras (sieben Zentren der spirituellen Energie). Kenner sprechen hier von keiner Sexform, sondern von einer Form von Magie, deshalb sollten sich Interessenten nur in Anleitung eines Erfahrenen in dieses Thema einweisen lassen.


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